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Falscher Hase

Der Name für den Braten aus Gehacktem ist mir noch gut aus der Kindheit bekannt.

Wir haben unsere (Ur)Oma gefragt, ob sie wohl weiß, warum der Hackbraten "Falscher Hase“ heißt.

Danach ist es so, dass es nach dem 2. Weltkrieg zu Zeiten der Lebensmittelknappheit Fleisch höchstens am Sonntag gab, und "richtige“ Braten eher selten zu ergattern waren. Deshalb hat man aus Hack den Hasenrücken nachgeformt und war guter Dinge, dass es überhaupt etwas Fleischiges zu essen gab. Und freute sich über die Illusion, einen Hasenbraten zu bekommen.

Aber auch heute noch zählt der Falsche Hase oder Hackbraten noch zu den Küchen-Hausmannskost-Klassikern.

Und ab und zu taucht er auch auf unserem Speiseplan auf.

So auch jetzt. Die Zutaten für 4-6 Personen

500 g gemischtes Hack
500 g Rinderhack
1 große Zwiebel
1 rohes Ei
2 hart gekochte Eier
1 altes Brötchen, in Wasser eingeweicht
Pfeffer
Salz
1 TL Senf

Das Hackfleisch in eine Rührschale geben.

Die Zwiebel würfeln, das Brötchen ausdrücken und ins Hack geben. Das rohe Ei hineinschlagen. Pfeffer, Salz und 1 TL Senf hinein und mit den Händen gut durchmischen.

hack-mit-zutaten-vermischen.JPG

Die Hälfte des Hackgemisches zu einem länglichen Gebilde formen und darauf die 2 gekochten Eier legen.

2-harte-eier-ins-hack-hineindrucken.JPG

Mit der anderen Hälfte des Fleischgemisches verschließen und zu einer ovalen Rolle formen.

hackbraten-von-oben-verschliesen.JPG

Die Rolle mit Paniermehl bestreuen.

mit-paniermehl-einstreuen.JPG

In einem Bräter mit Rapskernöl scharf von beiden Seiten anbraten.

Deckel auf den Bräter, für ½ Std bei 200 Grad (Umluft) in den Backofen.

Nach einer halben Stunde den Braten umdrehen und ohne Deckel eine weitere halbe Stunde in den Ofen. Wenn er braun genug ist, ist er fertig. Wenn man mag (oder kann), noch ein wenig Grillhitze von oben geben. Bei uns ist er beim Braten und Wenden an der Oberseite aufgegangen. Aber macht nix! Was ist schon perfekt?

fertig-gebraten.JPG

aufgeschnittener-braten.JPG

Aus dem Bratensud das Fett abschöpfen. Mit Instant-Rinderbrühe ablöschen und mit Senf und Sojasoße abschmecken. Mit Soßenbinder andicken.

Dazu schmeckt klassisch gut: Erbsen und Möhren.

Bei uns gab es dazu Rosenkohl und Kartoffelbrei.

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