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Eigentlich ist es doch gar nicht so schwierig

Nun kreißt das EU-Gebirge – und bringt in den bisherigen Vorschlägen zur Kennzeichnung von Lebensmitteln ein Mäuslein hervor:

  • Künftig sollen neben den Angaben zum Kaloriengehalt auch die Kohlenhydrate auf den Lebensmittelverpackungen aufgelistet werden – nützt dieser Zusatz wirklich Herrn/Frau Jedermann?
  • Die Buchstabengröße für die Informationen auf Lebensmittelpackungen soll vorgeschrieben werden – na prima, endlich eine sinnlose Vorschrift mehr! Die Zigarettenraucher können ja inzwischen auch deutlich lesen, dass Rauchen tötet – hat´s was genützt?
  • Alle Informationen müssen auf eine Person oder auf ein Standardmaß von 100 (ml oder g) berechnet und ausgewiesen werden – das macht ja wenigsten noch Sinn
  • Der Gehalt an Zucker, Salz und Fett sowie ungesättigter Fettsäuren soll deklariert werden – na, dann darf man wohl keinen Honig mehr kaufen! Rot!
  • Alle Stoffe, die als Allergene gelten, müssen ausgewiesen werden – wer Allergiker ist, kennt sich sowieso aus…ob´s das wohl bringt?

Eigentlich ist es doch gar nicht so schwierig. Inzwischen sollte es sich eigentlich schon bis zu den Politikern herumgesprochen haben, dass Regulierungswut allein nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt.

Was wirklich erfolgreich wäre, ist die Vermittlung von Einsicht. Die Aufklärung von Verbrauchern. Dazu ist die Deklarierung von Inhalten schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur – wer studiert denn nebenbei Chemie, um all das wirklich verstehen zu können, was auf einer Lebensmittelverpackung mal stehen soll?

Deshalb ist die vereinfachende Kennzeichnung mit Ampelfarben wahrscheinlich schlauer als die genaue Deklaration – beides zugleich wäre am Besten.

Ein richtiger Ansatz ist es, bei den Kindern im Kindergarten zu beginnen, den Kindern bereits beizubringen, wie man sich lecker und gesund ernährt.

Noch viel wichtiger: Essen kann man lernen. Hier spielt natürlich das Zuhause die entscheidende Rolle.

Wer zu Hause in der Familie lernt, was gut ist und gleichzeitig schmeckt, der lebt auch so weiter.

Wenn die Eltern und Geschwister vorleben, wie man sich ernährt, und dass man sich bewegt, aktiv bleibt – dann lernen die Kinder es von selbst.

Eigentlich ist es gar nicht so schwierig – meine Damen und Herren Euro-Bürokraten!

Nur leider kann man Einsichten nicht per Gesetz erzwingen.

Aber Gesetze zu fabrizieren ist wohl einfacher als die Vermittlung von Aufklärung.

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± 1 Kommentar zu „Eigentlich ist es doch gar nicht so schwierig“

  1. 1

    id Kommentar von Käseplatte

    unser See-hofer will nicht die einfache Kennzeichnung wie in England rot-gelb-grün, das wäre zu einfach….also lieber viele Zahlen und jeder weiß bescheid, wie bei E323 usw

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