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Frauen ticken und kochen anders als Männer

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie eine Frau und wie ein Mann an das (Nach-) Kochen eines Rezeptes herangehen?

Die Frau nimmt das Kochrezept, diskutiert eventuell mit Freundin/Tochter ein bisschen darüber und kocht es nach. Kleine Freiheiten wie Auswechseln von Bestandteilen – alles kein Problem. Sie hat ihr Bestes gegeben und bezieht ihr Selbstwertgefühl über ihre Leistung.

Ein Mann stellt das Rezept erst einmal in Frage. Er prüft zunächst die Plausibilität des Rezeptes: "Kann das so funktionieren, wie das da steht?" Dann probiert er herum, bis das Ergebnis ihm passt.

Frauen haben nicht den Antrieb, das Rad neu zu erfinden. Sie erfreuen sich an der Tatsache, dass es so was Praktisches wie ein Rad gibt und benutzen es, ohne weitere Gedanken daran zu verschwenden, wer es erfunden haben mag, wer es gebaut haben mag, wie man es bauen könnte oder wer es repariert, wenn es kaputt geht. So behandeln sie auch ihre Autos.

Bei einem Mann ist das anders. Er betrachtet das Rad zunächst kritisch und beginnt eine Versuchsreihe. Er erfindet das viereckige Rad und prüft es. Dann kommt das achteckige, das 32-eckige und so weiter. Irgendwann hat er das runde Rad dann neu erfunden. Dann schreibt er einen Artikel für die freudig erregte Fachwelt der Männer-Peer-Groups (besser geläufig unter dem Namen "Wissenschaftler"), in dem er die Vorzüge der Konstruktion eines runden Rades darstellt, erarbeitet in seiner Versuchsreihe.

Dann benutzt er das Rad auch, aber nicht ohne ständig über Verbesserungen nachzudenken wie z.B. Allradantrieb, Stabilitätsverbesserung usw. Darum hört er auch ständig in sein Auto hinein, ob tatsächlich alles rund läuft.

Sein Selbstwertgefühl aus dem erfolgreichen (Nach-) Kochen eines Rezeptes bezieht der Mann daraus, dass er das Rezept geprüft, getestet, für gut befunden und sodann korrekt erstellt hat. Wenn dann seine Peer-Group (in diesem Fall wohl die Familie) das OK gibt – alles bestens.

Die Frau hingegen akzeptiert das Rezept wie es ist, dann erst probiert sie ein bisschen damit herum, und dann serviert sie es, ohne großartig in Gedanken darüber zu verfallen. Sie bringt einfach ihre Leistung. Fertig.

So sind die Menschen eben gestrickt.

Die Anregung zu dieser Männer-Frauen-Kochbetrachtung habe ich von einer tollen Frau. Sie heißt Vera F. Birkenbihl und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem selbst erfundenen so genannten "gehirn-gerechten Denken".Speziell ist diese Anregung aus dem Buch "Jungen und Mädchen: wie sie lernen" 3. Auflage, Knaur Ratgeber Verlage entsprungen.

Wer die Werke von Vera F. Birkenbihl noch nicht kennt: unbedingt kennenlernern! Faszinierend ist noch völlig untertrieben!

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