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Überbackener Camembert

Wenn er sehr reif ist, riecht er ein wenig scharf, so wie Ammoniak.

Aber auch so reif schmeckt er noch unvergleichlich nussig-aromatisch und zergeht dann erst so richtig auf der Zunge. Dazu eine frische Baguette oder Ciabatta, zusammen  mit einem guten Glas Rotwein-kaum zu toppen.

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Verdanken tun wir den Camembert unseren französischen Freunden aus der Normandie. Bei Wikipedia kann man (wie in fast allen Fällen) erschöpfende Auskunft finden. Danach wurde der Name dem gleichnamigen Dorf in der Normandie entlehnt. Eine Bäuerin aus Camembert hat ihn „erfunden“.

Da danken wir doch herzlich!!!

Er wird aus Rohmilch von (hoffentlich) glücklichen Kühen der Normandie gewonnen und mit einem Edelschimmel behandelt, der den putzigen Namen „Penicillium Camemberti“ (nein, nein, das hat nix mit dem ehemaligen deutschen Nationalfußballer zu tun!) trägt. Der Schimmel sorgt für die charakteristische weiche pelzartige Schicht, die den Camembert überzieht.

Es gibt den echten Camembert, der tatsächlich aus der Normandie stammt. Da der Name aber nicht geschützt ist, gibt es auch industriell gefertigte Camembert-Sorten, die im Geschmack und dem Mundgefühl dem echten Camembert nicht das Wasser reichen können.

Der Camembert ist von keiner Käseplatte von Rang wegzudenken-aber auch für unsere Zack Zack Küche ist er von großem Wert.

Denn man kann mit ihm innerhalb von wenigen Minuten (ca. eine Viertelstunde) eine Köstlichkeit als ein komplettes Essen zaubern, indem man ihn, ohne groß Kochen zu müssen, einfach überbackt. Und es muss auch nicht der echte aus der Normandie sein. Die preiswerteren Sorten tun es zum Kochen (und Essen) auch. So richtig guten Camembert haben wir noch nie überbacken – das ist irgendwie auch zu schade.  So für den normalen Mittags- oder Abends-Hausgebrauch tut es sehr gut auch ein nachgemachter, deutscher „Camembert“.

Wir machen das so:

Pro Person 1 Camembert (ca. 200g)
Semmelbrösel (auch Paniermehl, Semmelmehl genannt)
ein Teller mit Mehl, wenn der Camembert geteilt ist
Paprikapulver edelsüß
1 Ei
Öl zum Braten (Rapsöl, schmeckt neutral; Olivenöl, leichter Eigengeschmack)
1 Glas Preiselbeermarmelade
Frische Baguette oder Ciabatta
evtl. Butter

camembert-uberbacken-gebacken01

Das Ei in einen Suppenteller schlagen und verquirlen. (Wer mehr über Eier aufschlagen und alles rund ums Ei lesen will, kann das hier tun). Auf einen zweiten Teller Paniermehl streuen. Paniermehl kann man übrigens auch leicht selbst machen, indem man ein getrocknetes Brötchen durch eine Reibe reibt oder es im Mörser zerreibt.

Manchmal sind die Camemberts in der Packung (z.B. Rotkäppchen) geteilt. Dann ergibt sich ein kleines Problem: wenn man die Camembert-Hälften nun in der Pfanne backt, dann laufen die Hälften beim Backen schon in der Pfanne an ihrer Schnittstelle aus. Wenn man nun die hälftig geteilten Camemberts erwischt hat, dann muss man bei der Vorbereitung noch auf etwas zusätzliches Mehl zurückgreifen.

Vor dem Wälzen in Ei muss man dann die Camembert-Hälften zunächst mit Mehl beschichten. Erst dann, im zweiten Arbeitsgang, werden sie in Ei gewälzt, dann in Paniermehl usw.

Den Käse mit reichlich Paprikapulver bestreuen.

Nun wird der Käse in der Eimasse gewälzt, anschließend sofort in dem Paniermehl, bis er gleichmäßig paniert ist.

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Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den panierten Camembert bei mittlerer Hitze darin braten, bis er von beiden Seiten gebräunt ist. Das dauert ca 5-6 Minuten. In der Pfanne umdrehen kann man ihn gut mit 2 Gabeln.

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Wenn man ihn gern gut gebräunt isst, dann sollte man die Pfanne zudeckeln und bei geringerer Hitze etwas länger backen.

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Wer Lust hat, garniert die Teller mit einem Salatblatt und ein paar Tomatenscheiben drauf. Sehr lecker ist es auch mit Wassermelone. Das sieht sehr appetitlich aus. Den fertigen überbackenen Camembert dazu, ein Häufchen Preiselbeermarmelade daneben und zack zack steht das Essen auf dem Tisch!

Mit Baguette- oder Ciabattascheiben servieren. Wer Lust hat, nimmt Butter zum Brot dazu.

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± 1 Kommentar zu „Überbackener Camembert“

  1. 1

    id Kommentar von Jaqueline

    Lecker, selbstgemachter Camembert. Sieht garnicht so schwer aus, werde ich also auch mal auprobieren!

    Ich habe ein Rezept für ein köstliches Gelée, das man prima als Beilage benutzen könnte, in einem Newsletter von Carpe Diem entdeckt. Es ist von Holger Stromberg (Sternekoch).

    Apfel-Kombuchagelée
    400 ml Kombucha
    150 g gewürfelte Äpfel
    250 g Gelierzucker

    Äpfel waschen, schälen und würfeln. Kombucha mit Äpfeln und Gelierzucker in einen Topf geben und drei Minuten sprudelnd aufkochen lassen. Danach auf einem Teller eine Gelierprobe durchführen und heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Kombucha gibt es auch als Getränkeserie namens Carpe Diem.

    Anscheinend sind in dem Newsletter öfter Rezepte und Tipps rund um gesundes Essen und Trinken.
    Wer Interesse hat, kann ja mal reinschauen:
    http://trinksinn.carpediem.com/include/newsletter2.php?p=108ba0e61e935807cea7eff61a647da0127fc182bebeb74054fd9770368a36a0

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