Quick Navigation

4 you...

Liebe geht durch den Magen
Holen Sie sich Ihre „Kostprobe“

* * *

Hosting fr Profit

Schau´n Sie sich das an

Suchen



Archiv


 

Projekte

Hilfe ich bin kein Star-holt mich nicht hier raus II

Was sind wir doch über den kleinen Ross hergezogen. Doch er hat es allen so richtig gezeigt: seine Aufgaben hat er sämtlich tough überstanden. Seine Angst hat er zwar gezeigt. Aber sie überwunden. Wenn sie denn echt war. Sonst ist er ein guter Schauspieler. Ein Schau-Talent ist er aber sowieso.

Wir glauben: er wird heute abend Dschungel-König.

Zehn zur Selbstdemontage bereite Ex-Promis und 6 Millionen voyeuristische Zuschauer-die Mischung ist voll aufgegangen.

Heute abend läuft das Finale der Dschungel-Show bei RTL.

In der ersten Serie vor einem Jahr waren es noch "nur“ eklige Viecher, die den Zuschauern das schadenfrohe Einblicknehmen so richtig zum Spaß gemacht haben.

In der jetzigen Camp-Serie ging es allerdings schon wesentlich härter zur Sache: die sich zu neuer Prominenz verhelfenden Akteure mussten ganz schön haarige Sachen überstehen, Wasserschlachten und Schluchtüberquerungen, die sogar zu Verletzungen führten.

Aber auch der alte Ekel-Faktor war natürlich nach wie vor kräftig dabei, und auch hier mit Verstärker…Känguru-Hoden essen, aus dem eine eklig anzusehende Flüssigkeit austritt. Pfui Spinne. Aalschleim mit Krabbeltieren versetzt. Bah!

Vor einem Jahr waren Ekel und Co. noch ausreichend, um alle bei Laune zu halten und die Kakerlaken-Freunde auf den Plan zu rufen. Dieses Jahr musste allerdings noch eine ziemlich dämlich inszenierte Nazi-Show herhalten, damit sich die Fernseh-Glotz-Gemeinde so richtig aufregen konnte. Wie immer selbstverständlich alles von der allmächtigen BILD-Zeitung prächtig vermarktet.

Und das alles freiwillig!

Ohne die beiden Spottdrosseln Dirk Bach und Sonja Zietlow wäre auch alles nur halb so schön gewesen. Einfach super, wie es ihnen gelungen ist, die ihrem vergangenen Ruhm nachjagenden Promis der gnadenlosen Häme des vor der Glotze versammelten schadenfrohen Fernsehvolkes auszuliefern. Ihre sarkastischen Kommentare und Moderationen sind hier echt das Salz in der Suppe gewesen.

Bleibt als Erkenntnis: wer sich öffentlich nackt auszieht, sei es nur körperlich im Playboy oder total-komplett im Dschungelcamp, der kann damit Geld verdienen. Freiwillige Selbsterniedrigung als Grundlage für Honorare. Vielleicht könnte man ja einen Selbsterniedrigungs-Ekel-Award ins Leben rufen.

Wäre doch noch ´ne schöne Aufgabe für die RTL-Bohlen-Zietlow-Bach-Clique.

Print Friendly, PDF & Email
Be Sociable, Share!




Kommentar-Feed zum Artikel
TrackBack URL http://www.der-erfolg-gibt-recht.de/kochen-und-essen-und-medien/hilfe-ich-bin-kein-star-holt-mich-nicht-hier-raus-ii.htm/trackback

Hinzufügen zu: Technorati, del.icio.us, Mr. Wong, LinkARENA, SEOigg

«
»

± Kommentar schreiben

± Suchen