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Amtlich überwachte Ensaimadas

Früher haben wir uns immer gefragt, was die Leute beim Rückflug von Mallorca nach Deutschland immer für komische Kartons mitschleppen.

Diese merkwürdigen typischen achteckigen Kartons-mit einer Schnur zum Tragen drüber gebunden, manchmal mehrere Kartons gestapelt pro Mensch – heute, nach mehrmaligen Mallorca-Aufenthalten wissen wir es natürlich.

Es handelt sich in den Kartons um ein Schmalzgebäck. Jedenfalls heißt das mallorquinische Wort "saim" auf deutsch Schmalz oder Schweineschmalz.

Na klar, wir reden über "ensaimadas". Schmalzgebäck in seiner leckersten Form! Vom Aussehen her wie ein plattgedrückter Hut in Schneckenwindungen, kommen die ensaimadas in verschiedenen Variationen vor. Wobei die am Flughafen gekauften nicht unbedingt auch die leckersten und frischesten sind. Aber wahrscheinlich die größten. Optisch machen sie immerhin gewaltig was her.

Es gibt sie aber nicht nur am Flughafen. Man bekommt sie bei jedem Bäcker, in Supermärkten, auf den Wochenmärkten. Einfach nur goldbraun ausgebacken und mit Puderzucker bestäubt – die klassische Form, die beim Essen durch die braun gebackene Haut leicht knusprig schmeckt.

ensaimadajpg.JPG

Es gibt sie –eine Steigerung – mit Vanillepudding gefüllt. Es gibt sie sogar in salzigen Varianten mit z.B. Sobrassada (rote Paprikawurst) oder sogar mit Fisch (wer´s mag).

Wir haben natürlich beim Bäcker nachgefragt, woraus die ensaimadas gemacht werden. Sie bestehen grundsätzlich aus Mondamin (Stärkemehl), Zucker, Eier, Wasser, Öl, Backpulver und Schmalz. Also so was wie ein Ölteig.

Dazu kommen dann die Zutaten für die jeweilige Variante.

Selber ausprobiert haben wir das noch nicht. Vielleicht kommen wir noch dazu. Dann gibt es natürlich noch einen Bericht über "ensaimadas selbstgemacht".

Ob wir den Anforderungen des IGP (Indicaciones Geográficas Protegidas, ein nationales Kontrollorgan für heimische Produkte), die u.a. auch für ensaimadas ein Gütezeichen vergeben, mit unserem zukünftigen Produkt entsprechen könnten, wissen wir natürlich nicht – wir würden es wahrscheinlich auch nicht einreichen J.

Aber immerhin doch beruhigend zu wissen, dass bürokratisch auch über das Essen bzw. den Kuchen gewacht wird.

Da kann man dann wohl getrost zulangen!

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